Mit der Chiva durch Quito

Eine Fahrt auf der Chiva

In Quito gelandet, holt mich mein Freund Luis am Flughafen ab. Nach einem kurzen Stopp beim ihm zuhause machen wir uns sofort auf den Weg in das Stadtzentrum, denn wir wollen auf einer Chiva mitfahren. Chiva bedeutet übersetzt Zicklein oder Ziege und ich bin gespannt, was mich da erwartet.

Jedes Jahr am 6. Dezember feiert Quito sein Stadtgründungsfest, aber die Bewohner feiern schon eine Woche vorher ausgiebig. Am 6. Dezember 1534 gründete der Konquistador Sebastián de Belalcázar in den Resten des alten Quito San Francisco de Quito.

Überall fahren die Chiva-Busse, mit einer Band auf dem Dach und Menschen die im und auf dem Bus sitzen und stehen. Dabei wird reichlich Canelazo, das Nationalgetränk Ecuadors, getrunken, ausgelasssen gefeiert und getanzt. Allerdings müssen wir auch die tiefhängenden Stromkabel über der Straße im Blick behalten und uns im richtigen Moment ducken. Durch enge Straßen geht es rauf und runter und an manchen Kreuzungen befürchte ich, dass unser Bus einfach auf die Seite fällt.

Ich habe damals ein Video von unserer Fahrt gedreht. Seht es euch an:


So eine Chiva kann man auch für private Feiern mieten. Die Busse sind sehr farbenfroh und ich empfehle jedem eine Mitfahrt zu unternehmen.  Einer der Anbieter dieser Busse nennt sich La Chiva de mi Pueblo.

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