Sex als Schadensersatz

Clexx

Man kann es ja mal versuchen…..
aber der Richter scheint eine teure Frau zu haben.

Der Fall: Ein Autounfall zwang den Kläger in den Rollstuhl, seine Beziehung zerbrach. Als Ausgleich verlangte er, dass die Versicherung des Unfallgegners ihm die Besuche im Bordell bezahlt (einmal pro Woche zu „Jolly“, macht je 100 Euro).

Das Urteil: Die Klage wurde abgewiesen – als Ausgleich für derartige Nachteile diente das bereits gezahlte Schmerzensgeld. Zudem gibt das Gericht zu bedenken, dass auch bei der Beziehung offen geblieben wäre, „ob diese seine sexuellen Bedürfnisse in vollem Umfang befriedigt hätte, so dass darüber hinaus keine Aufwendungen für Prostituiertenbesuche entstanden wären“. Und überhaupt sei gar nicht sicher, ob eine feste Partnerin auf Dauer nicht sogar teurer sei, denn „erfahrungsgemäß bringt eine derartige Lebensbeziehung auch finanzielle Aufwendungen mit sich“. (LG Wuppertal, Az. 5 O 55)

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